Jesus lädt uns heute ein, einen Weg mit ihm zurückzulegen. Er ist für uns gestorben und deutet seinen Tod für uns. Er zeigt uns die Bedeutung auf, die sein Sterben für unser ganz persönliches Leben hat. Wir werden angeleitet, nicht über Jesu Tod nachzudenken, sondern ihn selbst zu Wort kommen zu lassen.
Die sieben Worte oder Sätze, die Jesus nach den Evangelien der Bibel am Kreuz sprach, sollen in zeitlicher und inhaltlicher Reihenfolge zu uns sprechen.
Die ersten drei Kreuzesworte geben Antwort auf die Frage, für wen Jesus gestorben ist:
Für seine Gegner: Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! (Lukas 23,34)
Für die, die zu ihm gehören: Als nun Jesus seine Mutter sah spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! (Johannes 19,26)
Für Sünder und Sünderinnen: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. (Lukas 23,43)
Die weiteren drei Kreuzesworte legen aus, warum Jesus sterben musste:
Weil er Sehnsucht nach uns Menschen hat: Mich dürstet. (Johannes 19,28)
Weil er für uns die letzte Gottverlassenheit des Todes überwunden hat: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46)
Weil er sich für die Seinen hingegeben hat: Es ist vollbracht! (Johannes 19,30)
Das siebte Kreuzeswort ist ein Siegesruf und Wegweiser in die Zukunft:
Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! (Lukas 23,46)
Unten folgen kurze Meditationen zu den sieben Worten vom Kreuz:
1. Das erste Wort: